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Man kann Gedrucktes nicht animieren? Doch, das geht. Augmented Reality (AR) – die erweiterte Realität – schlägt die Brücke zwischen real und digital und eröffnet die Möglichkeit Grenzen verschwimmen zu lassen. Printprodukte lassen sich virtuell erleben. Man hält die Kamera des Smartphones in Richtung eines vorgegebenen Auslöse-Bildes (im Beispiel weiter unten ein Ausstellungsplakat für das Museum Wiedenbrücker Schule) und automatisch wird eine 3-D-Animation aktiviert.

Beim diesem Beispiel kam Adobe Aero zum Einsatz. Die Raumschiffe hatte ich beim Sammler für das Plakat fotografiert und bereits freigestellt, sodass die gesamte Szene als Photoshop Datei mit einzelnen Ebenen vorlag. In Adobe Aero konnten nun die Photoshop Ebenen in der Tiefe mit Abstand versehen werden, sodass ein Parallax-Effekt entsteht. Die Laserstrahlen wurden in Adobe After Effects animiert und als png-Animation in Aero importiert. Erkennt die App-Kamera nun das Auslösebild. erscheint ein virtueller Abspielbutton.

Erstellung des AR-Erlebnisses

Das Ergebnis auf dem Smartphone

Die Adobe Aero App hat leider den großen Nachteil, dass der Benutzer diese kostenlose App auf dem Smartphone installiert haben muss. Erst dann kann ein Link geöffnet werden (auch per QR-Code möglich), der die Kamera in der App aktiviert und auf ein bestimmtes, auslösendes Bild warten lässt.

Perfekt wäre wohl, wenn sich diese interaktiven Ereignisse direkt in der Kamera App starten liessen. Über Instagram und Facebook Filter lassen sich aber ähnliche AR-Erlebnisse erstellen. Die Apps des Meta-Konzerns sind sicher einem größeren Publikum bereits zugänglich.

Einen einfachen von mir erstellten Filter – die »Hello Hand« – kann man in der Instagram App oder Facebook App ausprobieren.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch für Sie ein Projekt realisieren dürfte. Kontaktieren Sie mich gern unter 05242 9089150 oder schreiben Sie mir eine Nachricht.